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Regelwerke

Herstellerrichtlinie VDMA Guideline

Die VDMA Guideline baut auf der DIN 15185 Teil 1 auf. Die Beschreibung des Staplermodells sowie die Beschreibung der Bodeneigenschaften "Höhenunterschied zwischen den Mitten der Lasträder" und "Ebenheitsabweichung längs der Fahrspuren" sind zur DIN 15185 Teil 1 konform.

 

Es erfolgte eine variable Anpassung des Grenzwerts für den "Höhenunterschied zwischen den Mitten der Lasträder" an die Spurweite der Lasträder in Abhängigkeit von der Höhe der obersten Ablage; diese Vorgehensweise war seit dem Jahr 2003 bereits aus der TR 34 Appendix C bekannt und wurde in die bereits erwähnte Europäische Norm EN 15620 übernommen.

 

Die Ermittlung der Grenzwerte dZ "Höhenunterschied zwischen den Mitten der Lasträder" erfolgt variabel als Produkt der Spurweite Z des Flurförderzeugs und des Faktors Zslope. Zslope ist abhängig von der Regalhöhe. Das sinnvolle Resultat daraus ist, dass der Grenzwert dZ mit zunehmender Regalhöhe und abnehmender Spurweite kleiner wird.

 

Dieser Grenzwert wird bei niedrigen Regalhöhen deutlich grösser ausfallen als nach DIN 15185 Teil 1 Tabelle 1 oder DIN EN 15620 zulässig. Bei grossen Hubhöhen wird der Grenzwert dZ regelmässig kleiner ausfallen als in der alten Norm beschrieben.

Für die Ermittlung des Wertes von dZ haben wir die »Berechnungsgrundlage hier bereitgestellt.

 

Die "Ebenheitsabweichung längs der Fahrspuren" bleibt in der VDMA Guideline als Bodeneigenschaft enthalten und im Vergleich zu DIN 15185 Teil 1 Tabelle 2 unverändert. Die Mängel der Eigenschaft der Ebenheitsabweichung der DIN 18202 und der DIN 15185 Teil 1 wurden in die Herstellerrichtlinie VDMA Guideline implementiert.

 

Vor dem Hintergrund des Wunsches nach der Verbesserung der Laufruhe von Flurförderzeugen im Schmalgang wurde der Begriff der "Welligkeitszahl Fx" geprägt. Grundlage der Bestimmung von Fx ist eine Messung mit einem in der Guideline beschriebenen, bei uns Fx-Meter genannten, Messwerkzeug in jeder Fahrspur.  Im Abstand von zwei Millimetern wird die Höhendifferenz von Messpunkt zu Messpunkt erfasst. Aus den damit gewonnenen 1000 Werten je zwei Meter Fahrstrecke wird die Fx-Zahl für genau diesen 2 m langen Abschnitt errechnet. Die Fx-Zahl beschreibt die Kurzwelligkeit im Mikrobereich nach Maßgabe der VDMA Guideline.

 

Ein nicht geklärter Widerspruch ist der mit zunehmender Hubhöhe größer werdende Anspruch an die Fx-Zahl, womit eine mehr und mehr mikrostrukturfreiere Bodenoberfläche gewollt wird - das allerdings bei mit zunehmender Hubhöhe abnehmender Fahrgeschwindigkeit und der dadurch einhergehenden Verringerung der Auswirkung von Bodeneigenschaften auf die Fahrdynamik des Flurförderzeugs.

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